Panik

Der Beitrag „Dick und dünn I“ habe Panik verbreitet, schrieb Frau Prof. Dr. Ellen Kienzle, Ludwig-Maximilians-Universität, München, am 23.11.06 einer Tierhalterin, zitiert in „Dick und dünn 11“. Leider ohne zu erwähnen, wie lange Genesungsprozesse dauern, wenn die Betroffenen schweigen:

1. Das Bundesministerium für Ernährung, Landwirtschaft und Verbraucherschutz (BMELV) und IG Länderministerien – Vermutlich im Interesse der Futtermittelwirtschaft. Anfrager zur Alleinfutterlüge werden vom BMELV mit Formschreiben abgefertig. Anschlußbriefwechsel werden unterbunden.

2. Die Futtermittelindustrie mit ihren Verbänden.

3. Hochschulen – vermutlich diurch ihre Nähe zur Futtermittelwirtschaft.

4. Die Tierärzteschaft als Vertreiber von Alleinfutter, dort: Diätfutter

5. Der Zoofachhandel nebst seinen Verbänden – aus verständlichen Gründen.

6. Die Medien – im Interesse dortiger Anzeigenwerbung.

7. Der Deutsche Tierschutzbund – Anfrager erhalten ein mehrere Jahre altes Formschreiben mit falschen Sachaussagen. Es trägt die Handschrift der Futtermittelindustrie.

8. Parteien, am Beispiel der Grünen/Bündnis 90 im Europäischen Parlament, Office ASP 8 G 355, Graefe zu Baringsdorf, Brüssel. Dort erhielt man am 02.05.2007 ausführliche Unterlagen. Ohne Reaktion. Unbeantwortet blieb auch die am 09.07.2007 erfolgte Frage, ob mit Antwort zu rechnen sei.