Wussten Sie das?

Bewährtes mit allen Kräften zu verteidigen gehörte schon immer zu den wichtigsten Lebensgrundlagen der Menschheit. Daran hat sich bis heute nichts geändert. Schon der Verzicht auf Wäscheklammern würde das Weltbild vieler zutiefst erschüttern.

Auch ein Leben ohne Behörden wäre unerträglich, besonders solcher, die auf die Gesundheit von Lebensmitteln achten. Dabei interessieren nahrungsliefernde Tiere mehr als Heimtiere, obwohl für alle in wichtigen Bereichen das gleiche gilt: Kein Tier darf durch Futtermittel geschädigt und kein Tierhalter durch falsche Produktzusagen getäuscht werden. Die Bezeichnung „Alleinfuttermittel“ ist eine Produktzusage, auch wenn es Behörden nicht begreifen.

Allerdings könnte es auch daran liegen, dass dortige Beamte Schwierigkeiten haben, sich vorzustellen, wie viele Tiere seit Erfindungen von Alleinfuttermittel geschädigt wurden, ein Futter, das nur die gesund hält, die es nicht fressen müssen. Menschen, die das schon immer wussten, haben Grund zur Freude. Ihre Tiere auch.

Andere erschraken – Zuerst erschrak das Bundesministerium für Ernährung und Landwirtschaft (BMEL), als selbsternannter Anwalt der Tiere. Dann erschraken Länderministerien und nachgeordnete Behörden. Selbst der Leiter Tiernahrung und Tiergesundheit bei der EU-Kommission in Brüssel erschrak, als er mit mir telefonierte. Allerdings erholte er sich schnell. Danach teilte er mir mit, die Alleinfutter-Lügen zu beenden hätte unabsehbare Folgen für den europäischen Futtermittelmarkt. Diese Verantwortung könne man in Brüssel nicht übernehmen. Im Anschluss daran informierte er das BMEL, von wo aus die Länderministerien in Kenntnis gesetzt wurden, die ihrerseits die Kontrollbehörden von den zu erwartenden Tierhalter- und Verbraucherbeschwerden unterrichteten. Ob dies als anweisungsähnliche Empfehlung erfolgte, kann vermutet werden. Beweisbar ist es nicht – Dafür das:

Geld schafft viel. Viel Geld schafft mehr – Und sehr viel Geld schafft fast alles. Es schuf nicht nur untätigte Behörden, ge­dopte Tempel der Wissenschaft, mit Werbeaufklebern an Professo­renautos, sondern auch das Wunder, Millionen Tierhalter davon zu überzeugen, dass Katzen lieber Trockenfutter fressen statt Mäuse!