Smarte Sets

Bei Start-Sets denkt man an alles mögliche – nur nicht an das: Mit einem Start-Set beginnt auch das Hundeleben nach den Vorstellungen von MASTER-FOOD und denen vom Deutschen Tierschutzbund erst so richtig. Hierbei handelt es sich um Trockenfutter des Weltmarktführers, wozu man sich folgendes überlegt haben könnte:

Die künftige Ernährung von Hunden aus Tierheimen lässt sich am besten im Tierheim selbst regeln, und zwar durch dort Beschäftigte, nachdem Studien gezeigt haben, daß Tierheimmitarbeiter zu Fragen der Ernährung als kompetenter gelten als der Zoohandel oder gar Tierärzte. Hinzu kommt eine gewisse Konditionierung des Tierhalters auf dessen neues Leben (mit Hund) und eine damit einhergehende verstärkte Aufnahmebereitschaft neuen Dingen gegenüber (Futter). Besonders wenn noch ein Geschenk winkt, verbunden mit allen guten Wünschen für ein langes und gesundes Hundeleben. Falls dabei die Betonung auf lang liegt und nicht so sehr auf gesund, mag das damit zusammenhängen, daß auch an kranken Hunden gut verdient wird.

Wenn Tierheime zum verlängerten Arm der Futtermittelindustrie werden, gehört es sich, daß auch dort Geschenke verteilt werden – etwa ein „Smart“. Weil sich selbst Autos rechnen, wie das folgende Beispiel zeigt: Ein Hund kostet durchschnittlich 14.000 EURO, von der Wiege bis zur Bahre, Quelle: H. U. Grimm in „Katzen würden Mäuse kaufen“. Ein Großteil davon sind Futterkosten. Deshalb ist Markenbindung anzustreben – und zwar dauerhaft. So gesehen ein solides Geschäft. Eines das vielen nutzt. Außer dem Hund.

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Inzwischen wurden daraus 5 Artikel. Der letzte davon heißt Lügen – Lügen – Lügen