Selbstanzeige

Hiermit erstatte ich Selbstanzeige wegen Verstoßes gegen § 3 3b
Futtermittelgesetz in Verbindung mit § 2,1 Tierschutzgesetz.

§ 3,3b Futtermittelgesetz: Es ist verboten, Futtermittel zu
verfüttern, die geeignet sind, die Gesundheit von Tieren zu schädigen.

§ 2,1 Tierschutzgesetz: Wer ein Tier hält, oder zu betreuen hat muss
das Tier seiner Art und seinen Bedürfnissen entsprechend ernähren,
pflegen und verhaltensgerecht unterbringen.

Bemerkung: Die ständige Betonung der Futtermittelhersteller,
Trockenfutter für Katzen sei wissenschaftlich formuliert und
ernährungsphysiologisch balanciert, ändert nichts daran, dass es
für Katzen nicht nur ungeeignet, sondern schädlich ist.

Begründung: Die natürliche Nahrung der Katze sind Beutetiere. Mäuse
und Vögel bestehen zu 70 bis 80 Prozent aus Wasser. Weil
Trockenfutter die Feuchtigkeit bis auf 8 bis 10 Prozent entzogen
wurde, müssen Katzen für jedes Gramm Trockenfutter, das sie
fressen, mindestens das Drei- bis Vierfache an Wasser zu sich
nehmen. Doch auch wenn immer frisches Trinkwasser zur Verfügung
steht, nehmen viele Katzen nicht genügend Flüssigkeit auf, um
diesen großen Bedarf zu decken. Mangelnde Flüssigkeitszufuhr
führt zu stark konzentriertem Urin und ist, wie man inzwischen
weiß, die Hauptursache für die Entstehung von Harngrieß,
Harnsteinen und anderen Erkrankungen. Diese Aussagen bestätigen
Tierärzte, Tierkliniken und tierärztliche Hochschulen. Auch sind
sie nachlesbar.

Konsequenz: Trockenfutter für Katzen täuscht die Verbraucher und
schädigt ihre Tiere. Dazu auch § 3,2b Futtermittelgesetz: Es ist
verboten, Futtermittel in den Verkehr zu bringen, wenn sie bei
bestimmungsgemäßer und sachgerechter Verfütterung geeignet sind,
die Gesundheit von Tieren zu schädigen.

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